Am Anfang steht die konkrete Buchung. Prüfen Sie, welche Unterkunft, welcher Zeitraum, welcher Preis und welche Nebenleistungen bestätigt wurden. Eine automatische E-Mail kann mit Tarifbedingungen, Hausordnung, Nachrichten im Kundenkonto oder einer späteren Bestätigung ergänzt werden. Entscheidend ist der gesamte erkennbare Vertragsinhalt.
Eine Rezeption, die bis zu einer bestimmten Uhrzeit besetzt ist, bedeutet nicht zwingend, dass eine spätere Anreise ausgeschlossen ist. Ebenso ist eine allgemeine Formulierung wie „Late Check-in möglich“ nicht immer ausreichend, um den genauen Ablauf zu kennen. Es sollte feststehen, ob ein Zahlencode, ein Schlüsselsafe, eine persönliche Übergabe oder eine andere Lösung vereinbart wurde.
Speichern Sie Anreise- und Abreisezeit, Hinweise zur Schlüsselübergabe sowie jede Nachricht des Betriebs. Bei Plattformbuchungen sollten Sie sowohl die Buchungsbestätigung als auch die Anzeige und den Nachrichtenverlauf exportieren. So lässt sich später unterscheiden, ob eine Information vor Vertragsabschluss, nach der Buchung oder erst am Anreisetag erteilt wurde. Die Begriffe Beherbergung und Gastaufnahme beschreiben dabei nicht jede beliebige Wohnungsnutzung, sondern müssen mit der tatsächlichen Leistung und dem konkreten Vertrag abgeglichen werden. Die Erklärung zum Beherbergungsvertrag ordnet die vertragliche Grundlage der Unterkunft ein.