Der Betrieb sollte zuerst klären, welche Buchung betroffen ist und wer gegenüber dem Gast Vertragspartner ist. Danach sind die Ursache der fehlenden Unterkunft, die verfügbaren Alternativen und die voraussichtlichen Mehrkosten zu erfassen. Eine schnelle, ernsthafte Ersatzsuche kann die Folgen begrenzen, ersetzt aber nicht die Prüfung, ob das Angebot der ursprünglichen Leistung entspricht.
Jede Lösung sollte schriftlich zusammengefasst werden. Dazu gehören die Ersatzadresse, Kategorie, Verpflegung, Transfer, Preisübernahme und der Zeitraum. Wenn der Gast eine Lösung nur vorläufig annimmt, sollte der Betrieb das nicht ohne Weiteres als Verzicht auf weitere Ansprüche dokumentieren. Umgekehrt sollte eine freiwillige Kulanzleistung klar als solche bezeichnet werden, wenn sie keine abschließende Einigung sein soll.
Für spätere Rückfragen müssen Buchung, Verfügbarkeiten, interne Kommunikation, Ersatzangebote, Zahlungen und Beschwerden zusammenpassen. Eine sachliche Dokumentation hilft beiden Seiten. Sie verhindert auch, dass eine spätere Forderung nach Mehrkosten mit einer bereits gewährten Rückzahlung oder einer anderen Leistung doppelt angesetzt wird.