Sichern Sie die beanstandete Fassung sofort. Dazu gehören die URL, Screenshots, das Datum, die Buchungsstrecke, die angezeigte Sternezahl, verwendete Logos und die Kommunikation mit der Plattform. Halten Sie fest, ob die Darstellung nur auf einem Kanal oder im gesamten Auftritt sichtbar war.
Legen Sie die aktuelle Urkunde und frühere Klassifizierungsunterlagen daneben. Prüfen Sie, ob der Name des Betriebs, die Kategorie und der Gültigkeitszeitraum übereinstimmen. Wenn eine Plattform die Angabe automatisch übernimmt, sollte außerdem nachvollziehbar sein, wann der Betrieb die Information geliefert oder eine Änderung verlangt hat.
Eine Korrektur des Textes beendet den sichtbaren Fehler möglicherweise, beantwortet aber nicht automatisch jede weitere rechtliche Frage. Prüfen Sie getrennt, ob Gäste bereits gebucht haben, ob Vertriebspartner die Sternezahl weiterverwenden und welche Version der Werbemittel zugänglich war. Für eine erste rechtliche Einordnung sind daher Werbestand, Klassifizierungsnachweis und konkrete Beanstandung gemeinsam erforderlich.