Beginnen Sie mit einer Einheitenliste. Für jede Wohnung oder jedes Haus sollten Adresse, Eigentümer oder Betreiber, Vermietungsmodell, verwendete Plattformen, Registrierungsnummer, Angebots-URL und aktueller Prüfstand erfasst werden. So sehen Sie, ob eine Nummer versehentlich mehreren Einheiten zugeordnet oder ein Inserat nicht aktualisiert wurde.
Danach ordnen Sie die rechtlichen Ebenen: Standort und Widmung, Genehmigungen, Vertrags- oder Eigentumslage, Gewerbe, Abgaben und erst dann Plattformregistrierung. Eine häufige Fehlannahme ist, dass die Registrierung die Zulässigkeit der Kurzzeitvermietung bestätigt. Sie tut das nicht. Eine zweite Fehlerquelle ist die Verwechslung der Plattformmeldung mit einer eigenen monatlichen Erklärung des Gastgebers.
Häufig problematisch sind außerdem alte Screenshots, unklare Betreiberwechsel und unterschiedliche Adressen in Bescheid, Inserat und Plattformkonto. Prüfen Sie auch, ob die Einheit tatsächlich eine möblierte Unterkunft im Sinn der Verordnung ist oder ob ein klassischer Beherbergungsbetrieb vorliegt. Bei einer Änderung der Nutzung, Kapazität oder Genehmigung sollten die Registrierungsdaten aktualisiert werden.
Für die Vorbereitung empfiehlt sich eine kurze Änderungs- und Dokumentationsroutine. Speichern Sie die ursprüngliche Registrierung, spätere Änderungen, Plattformbestätigungen, Angebots-URLs und behördliche Nachrichten. Die vollständige Prüfung ist damit nicht abgeschlossen, aber sie wird nachvollziehbar und kann bei einer Anfrage rasch belegt werden.